Am Sonntagabend luden die Gelsenkirchen Devils zum offenen Teammeeting der Seniors ein. Beim ersten öffentlichen Auftritt von Heiko Czarnotta, dem neuen Head Coach der Devils, gab es einen Ausblick auf das was das Team in 2020 erwarten kann.

Heiko Czarnotta stellte mit seinen Team die Planung für 2020 vor und beantwortete Fragen (Foto: Oliver Jungnitsch)Heiko Czarnotta (links) stellte mit seinem Team die Planung für 2020 vor und beantwortete Fragen (Foto: Oliver Jungnitsch)

Nach dem Abschied von Jan Kärner als Head Coach der Gelsenkirchener mussten die Devils ihren Trainerstab komplett neu ausrichten. Mit Heiko Czarnotta kommt ein erfahrener Trainer in die Stadt. Czarnotta war zuvor Offense Coordinator bei den Wuppertal Greyhounds und wurde von Sven Kicza (1. Vorstand) angesprochen, ob er die Aufgabe als Head Coach übernehmen wollte. Voraussetzung war für Heiko Czarnotta jedoch, dass er mit einem Mix von erfahrenen Trainern und Neulingen ein gutes Coachingteam zur Verfügung hat. OJS 6275Michael Antoschowitz, Heiko Czarnotta, Artur Koerfer und Marco Mitschek (v.l.n.r - Foto O.Jungnitsch)

Mit  Michael Antoschowitz und Artur Koerfer hat er bereits zusammengearbeitet. Alle drei waren unter anderem in Recklinghausen und Dortmund tätig. Mit Marco Mitschek und Marc Overwien sind zwei Nachwuchstrainer von den Devils an Board. Weitere Trainer sind nicht ausgeschlossen und werden auch noch gesucht. Diese müssen jedoch in das Konzept der Gelsenkirchen Devils passen. Die Devils haben angekündigt, alle Coaches später noch genauer vorzustellen. 

Für die Seniors beginnt per heute die Vorbereitung auf die Saison 2020 mit dem ersten Training. Es wird anders sein, als bisher üblich. Insgesamt wird die Offseason in vier verschiedene Blöcke gesplittet. Auch die einzelnen Einheiten werden in Phasen eingeteilt, bei denen die Intensität ansteigen wird. Mit rund 40 Einheiten bleibt nicht viel Zeit um das Team kennenzulernen und mit einem neuen Playbook auszubilden, daher ist es für Czarnotta wichtig, es einfach und simpel zu gestalten. 

Die Vorbereitung soll mit einem Scrimmage und einem Testspiel ergänzt werden. Für Beides gibt es bereits Planungen, über die noch rechtzeitig informiert wird.

Heiko Czarnotta erwartet von seinem Team Einsatz! Dafür möchte er jeden einzelnen Spieler besser machen, damit die Devils in 2020 mindestens so gut wie in diesem Jahr abschneiden. Planungen für einen Aufstieg wies er als zunächst unrealistisch zurück. Die Devils planen auch weiterhin mit dem eigenen Nachwuchs und wollen auf Importspieler verzichten. Ferner verwies Czarnotta auf die finanziellen Herausforderungen, die ein Aufstieg in die GFL2 mit sich bringen.

Damit er mit den Gelsenkirchen Devils in 2020 erfolgreich sein wird, will er viele Wiederholungen installierten. Hiermit sollen die Spieler die Plays sicher ausführen können. Denn Czarnotta stellt eine Suggestivfrage: „Was bringt ein Fancy Playbook mit 300 Seiten?“. Sein Motto ist eher: „Keep it simple“.

Oliver Jungnitsch für Fands.pics

Mit einem Sieg gegen die Gelsenkirchen Devils beschließen die Cologne Falcons die Regionalligasaison für 2019. In einer offenen und zum Ende sehr dramatischen Begegnung gewannen die Falcons mit 17:16.Mit der Begegnung der Cologne Falcons gegen die Gelsenkirchen Devils endet die diesjährige Regionalliga (Foto: Oliver Jungnitsch)Mit der Begegnung der Cologne Falcons gegen die Gelsenkirchen Devils endet die diesjährige Regionalliga (Foto: Oliver Jungnitsch)

Die Ostkampfbahn hat einen neuen Kunstrasen erhalten, der sogar mit einer permanenten  Markierung für American Football ausgestattet ist. Was auffällt ist, es gibt keine Gummibeimischung mehr, sondern man ist auf Kork ausgewichen. Uns wurde berichtet, daß diese Alternative bei Regen einen sehr rutschigen Untergrund ergibt. 

Den Cointoss gewannen die Gastgeber und überließen den Gästen aus Gelsenkirchen den Kickoff. Zunächst ging es zwar munter hin und her, aber ein Punt jagte den nächsten.  Kurz vor Ende des ersten Quarters gab es die ersten Punkte. Nach einem Pass in der Redzone von Devils Quarterback Johannes Werner (#18) war es soweit. Innerhalb der 5 Yardline konnte Wide Receiver (WR) Tobias Goldmann (#13) den Ball fast unbehindert fangen und in die Endzone tragen. Den Point After Touchdown (PAT) verwandelte Jürgen Haindl (#5) gewohnt sicher zum 0:7. 

Im zweiten Quarter gab es auf beiden Seiten ein Fumble bis die Falcons für den Ausgleich  und die Führung sorgen konnten. Gleich zwei Male konnte Kölns Nummer 92 den Ball fangen und einen Touchdown erzielen (PATs waren erfolgreich). Mit einem Fieldgoal von Cologne Falcons #53 zum 17:07 ging es in die Pause.

Im dritten Quarter verkürzte Haindl für die Gelsenkirchen Devils auf 17:10. In den letzten zwei bis drei Minuten der Partie wurde es für die Falcons noch einmal eng. Zunächst konnten die Devils mit einem Touchdown von WR Nils Elbracht (#17) auf 17:16 verkürzen. Head Coach Jan Kärner wollte sich in seinem letzten Spiel als Trainer mit einem Sieg verabschieden und entschied sich für eine Two Point Conversion: diese war jedoch nicht erfolgreich. Das Spiel war aber noch nicht entschieden, so konnten die Gäste die Falcons zu einem Punt zwingen. In den letzten Sekunden des Spiels versuchten die Gelsenkirchen Devils ein fast 50 Yard Fieldgoal. Für die Devils sah der Versuch zunächst so aus, als wäre dieser erfolgreich. Der Ball flog von der linken zur rechten Spielseite, jedoch ging das Spielgerät rund 50 Zentimeter rechts am Goalpost vorbei. 

Mit dem Sieg konnten sich die Falcon um einen Platz verbessern und beendet die Saison auf dem 5. Tabellenplatz. Jan Kärner wird sich  (zunächst ?!) eine Auszeit als Coach nehmen, denn er geht in „Elternzeit“. Bei den Gelsenkirchenern wird es einen kompletten Wechsel im Trainerstab geben.

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Oliver Jungnitsch für FandS

Für die Brilon Lumberjacks und Duisburg Vikings ging es im Fernduell mit den Herne Black Barons um den zweiten Platz in der Landesliga Gruppe Ost. Am Ende gewannen die Lumberjacks mit 30:14 nicht nur die Partie, sondern auch das Rennen um den zweiten Platz. 

WR Marc-André Kleff (#88) mit dem ersten Touchdown im Spiel gegen die Vikings (Foto: Oliver Jungnitsch)WR Marc-André Kleff (#88) mit dem ersten Touchdown im Spiel gegen die Vikings (Foto: Oliver Jungnitsch)

Das sehr ansehnliche Spiel begann mit dem Kickoff der Gäste aus Duisburg. Im ersten Drive der Lumberjacks merkte man ihnen noch die Nervosität an, denn sie wollten umbedingt das Spiel gewinnen. An der 25 Yardline der Vikings versuchte Tobias Harting (#1) ein Fieldgoal, aber es fehlte an Höhe und Weite. Besser machten es die Duisburg Vikings in ihrer ersten Angriffswelle: Nach einem langen Pass von Vikings Quarterback (QB) Johannes Knopp (#32 ) auf Wide Receiver (WR) Dominik Ponnert (#10) hieß es Firstdown an der 10 Yardline der Lumberjacks. Wieder war es ein Passspiel auf Dominik Ponnert und es gab den ersten Touchdown der Begegnung. Beim Point After Touchdown (PAT) mißlang der Snap und brachte keinen zusätzlichen Punkt.  Chris Weaver sichtlich gerührt nach dem Spiel (Foto: Nick Jungnitsch)Chris Weaver sichtlich gerührt nach dem Spiel (Foto: Nick Jungnitsch)

Es dauerte jedoch nicht lange und es gab den ersten Touchdown der Brilon Lumberjacks. Nach einem Pass von QB Julian Freise (#22) auf WR Marc-André Kleff (#88) war es so weit und die Gastgeber gingen mit 07:06 in Führung (PAT Harting). 

Im zweiten Quarter wurde der nächste Touchdown durch eine Intercepiton eingeleitet. Brilon Defense Back Daniel Kemper (#16) konnte einen Pass vom Vikings QB abfangen. Kurze Zeit später und Rico Schwarck (#42) läuft rund 70 Yards über den Platz bis in die Endzone der Duisburger. Nach dem PAT von Harting steht es 14:06. Tobias Harting selbst sorgt noch vor der Pause für den nächsten Touchdown der Gastgeber (Passspiel - PAT Harting) und den Halbzeitstand von 21:6.

Auch nach der Pause sorgt Harting für die nächsten Punkte der Briloner. An der fünf Yardline nimmt der sich den Ball und tankt sich bis in die Endzone durch (PAT Harting - nicht gut: Zwischenstand 27:06). 

Im 4. Quarter konnten die Duisburg Vikings zwar noch nach einem Passspiel auf Ponnert und einer Two Point Conversion von Vincent Lehnert (#15) auf 27:14 verkürzen, aber die letzten Punkte gehörten den Sauerländern. Diesmal konnte Tobias Harting ein Fieldgoal zum Endstand von 30:14 verwandeln. 

Die Vikings haben noch ein Heimspiel gegen den Tabellenersten, die Bocholt Rhinos, bevor sie in die Winterpause gehen. Anders bei den Lumberjacks, denn es war ihr letztes Spiel. Head Coach der Brilon Lumberjack, Chris Weaver, dankte dem Team, den Helfern und allen Unterstützern. Für das nächste Jahr will er mit den Lumberjacks mehr als den zweiten Platz erreichen, das neue Ziel soll der Aufstieg in die Verbandsliga sein. 

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Oliver Jungnitsch für FandS

Am Samstag empfangen die Cologne Falcons die Gelsenkirchen Devils. Für Beide stellt die Begegnung den Abschluss in der Regionalliga für 2019 da. Eigentlich sollte es noch eine weitere Partie geben, aber der Absteiger tritt nicht mehr an und somit verlieren die Aachen Vampires kampflos gegen die Paderborn Dolphins. Das Hinspiel gewannen die Falcons deutlich mit 28:9, seither hat sich jedoch einiges geändert. So oder so, kein Team möchte sich mit einer Niederlage in die Offseason verabschieden. 

Im letzten Spiel in der Regionalliga 2019 treffen die Cologne Falcons auf die Gelsenkirchen Devils (Foto: Oliver Jungnitsch) Im letzten Spiel in der Regionalliga 2019 treffen die Cologne Falcons auf die Gelsenkirchen Devils (Foto: Oliver Jungnitsch)

Im Hinspiel gab es für die Falcons die ersten Punkte in der diesjährigen Regionalliga. Zwei weitere Siege gab es  für die Kölner gegen den Tabellenletzten, die Aachen Vampires. Für die Gäste aus Gelsenkirchen lief es in der letzten Zeit besser, denn sie konnten die letzten drei Spiele gewinnen und befinden sich im Tabellenmittelfeld. Besonders hervorzuheben ist der Sieg gegen den Tabellenzweiten. Hier waren die Devils mit 23:20 gegen die Bielefeld Bulldogs erfolgreich. 

Bei Köln liegt das letzte Spiel fast einen Monat zurück. Hier kassierten sie bei den Assindia Cardinals, dem Meister der Regionalliga, eine 7:45 Niederlage. Aber auf den Seiten der Falcons gibt es eine Veränderung: mit David Drane als neuem Head Coach kam erst kürzlich ein sehr erfahrener Trainer nach Köln. Zuvor war Drane bei der U19 der Cologne Crocodiles tätig und gewann aktuell mit dem Team die Deutsche Meisterschaft.

Devils Head Coach Jan Kärner wird in der Analyse des Hinspiels sicherlich ein Augenmerk auf die drei Interceptions geworfen haben. Für seinen Gameplan dürften die Falcons ein wenig wie eine „Wundertüte“ sein, denn Drane wurde erst einen Tag vor dem letzten Falconsspiel als Head Coach vorgestellt. 

Ab 15:00 Uhr wird man in der Ostkampfbahn in Köln sehen, wer sein Team besser auf die Begegnung vorbereitet hat, bzw. welches Team es besser umsetzen kann. 

 

Oliver Jungnitsch für FandS

In der Aufstiegsrunde der GFL2 gewannen die Assindia Cardinals am Samstag mit 21:17 gegen die Berlin Adler. Die Adler sind trotz der Niederlage bereits aufgestiegen. Das Essener Team hat noch eine Partie gegen die Oldenburg Knights zu bestreiten und kann sogar mit einer knappen Niederlage aufsteigen. Die fast 1500 Zuschauer im Sportpark am Hallo sahen zwei gleichwertige Teams die ihnen eine spannende Begegnung boten. Am Ende entschied eine Interception das Spiel zugunsten der Hausherren.   Kurz vor dem Spielende konnte Linus Waydhas (#46) einen Pass in der Endzone abfangen und sicherte den Cardinals den Sieg (Foto: Nick Jungnitsch)Kurz vor dem Spielende konnte Linus Waydhas (#46) einen Pass in der Endzone abfangen und sicherte den Cardinals den Sieg (Foto: Oliver Jungnitsch)

Mit dem Kickoff der Berliner begann das zweite von drei Spielen in der Relegation. Es waren noch nicht alle Zuschauer auf ihren Plätzen angekommen, da gingen die Cardinals bereits mit dem ersten Touchdown in Führung. Der erste Pass von Essens Quarterback Rohan Dagdelen (#12) fand seinen Wide Receiver (WR) Brian Burnett (#8) an der 45 Yardline der Berliner und dieser lief ungehindert in die Endzone der Berlin Adler: Touchdown Assindia Cardinals. Diesen Point After Touchdown (PAT) wie auch alle weiteren verwandelte Simon Sikorski (#15) gewohnt sicher zum 7:0. 

Die Antwort der Berliner lies nicht lange auf sich warten: In ihrem ersten Drive spielten sie an der Essener 24 Yardline einen vierten Versuch aus. Nach einen Pass vom Adler Quarterback Zach Cavanaugh (#6) auf Giacomo Dalchow (#23) an der 20 Yardline lief Dalchow fast unbedrängt zum Touchdown. Nach dem PAT von Marius Fitz (#14 )gab es den Ausgleich zum 7:7.

Auch den zweiten Drive beendeten die Assindia Cardinals erfolgreich. Wieder war es ein Pass von Dagdelen auf Burnett und der Meister der Regionalliga West ging mit 14:7 in Führung. Im zweiten Quarter nahmen beide Teams etwas den „Fuß vom Gas“. Es gab noch ein Fieldgoal der Berlin Adler durch Fitz. Der Versuch eines Fieldgoal mißlang bei den Cardinals und so ging es beim Stande von 14:10 in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit konnten die Berliner in Führung gehen. Mit einen Pass auf Daniel Vöhringer (WR #2) und dem PAT von Fitz lagen die Adler erstmals vorn (14:17). Rund acht Minuten vor dem Spielende war es wieder die Kombination von Dagdelen und Burnett die für die erneute Führung sorgten (21:17). Der Gast aus Berlin kämpfte sich noch einmal heran und stand kurz vor dem Spielende in der Redzone. Hier zeigte sich, wie eng Sieg und Niederlage beieinander liegen können. Adler Quarterback Zach Cavanaugh passte auf Daniel Vöhringer, jedoch konnte Defense Back Linus Waydhas (#46) den Pass in der Endzone abfangen. Kurze Zeit später gingen die Assindia Cardinals in die Victory Formation und beendeten das Spiel. 

Für die Essener geht es am nächsten Wochenende zu den Oldenburg Knights, die ihr erstes Spiel mit 7:30 verloren haben. Für die Cardinals reicht sogar eine Niederlage mit maximal 13 Punkten Unterschied (Link zur Tabelle) um in die GFL2 Nord aufzusteigen. Zwei Jahre nach dem Abstieg der Essener wären sie dann wieder in der zweithöchsten Spielklasse vertreten. 

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Oliver Jungnitsch für FandS

 

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