Am vergangenen Samstag verloren die Cologne Centurions deutlich mit 24:42 gegen die Leipzig Kings. Dabei wollten die Kölner einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen. Trotz der Niederlage stehen sie jedoch weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz der Division South. 

Madre London #28 nimmt den Ball von Quarterback Jan Weinreich in Empfang (Foto: Oliver Jungnitsch)Madre London #28 nimmt den Ball von Quarterback Jan Weinreich in Empfang (Foto: Oliver Jungnitsch)

Die Schnapszahl von 333 Zuschauern brachte dem Team um Head Coach Kirk Heidelberg kein Glück. Trotz einer seiner Meinung nach guten Trainingswoche, konnte man die Partie nicht für sich entscheiden. 

Die Centurions mussten für ihr Heimspiel gegen die Kings auf die Ostkampfbahn ausweichen. Obwohl sich die Gastgeber um einen anderen Platz bemühten, war es seitens der Kölner Sportstätten nicht möglich, ein anderes, größeres Stadion zu bekommen. Selbst im Umkreis von 120 Kilometern war man erfolglos. Hintergrund sind die 3. und 4. Ligen im Fußball. Die Zuschauer, die das Glück hatten, eine Karte zu ergattern, gaben dafür alles, damit das Spiel sich wie in einem großen Stadion anfühlte. 

Das Spiel begann mit dem Kickoff der Cologne Centurions um 15:00 Uhr. Die Leipziger konnten dabei den Ball nicht sichern und verloren sofort ihr Angriffsrecht. Die Gastgeber starteten ihren ersten Drive an der 35 Yardline der Kings. Schnell gingen die Centurions nach einem Pass von Quarterback Jan Weinreich #12 auf Wide Receiver Paul Lenhardt #5 in Führung: Touchdown Cologne Centurions. Der PAT wurde von Daniel Schumacher #2 sicher zum 7:0 verwandelt. 

Von dem Ballverlust und dem Rückstand erholten sich die Leipzig Kings schnell. So war es ein Pass von QB Michael Birdsong #3 auf WR Anthony Dable-Wolf #11, der für den ersten TD der Gäste sorgte (PAT Marcel Ulbrich). Nach einem Ballverlust der Kölner Offense konnte Daniel Docal den Ball für die Kings sichern. Nur kurz darauf war es Kyle Kitchens #45 mit einem Lauf für die Führung der Gäste sorgte (7:13 - PAT nicht gut). 

Für die nächsten Punkte der Gastgeber sorgte die Defense. So konnte Linebacker Marius Kensy #44 den Punt in der Endzone der Leizig Kings erfolgreich zu einem Saftey blocken (9:13). Im zweiten Quarter war es Runningback Madre London #28, der sich mit einem kurzen Run in die Endzone zum 16:13 tankte (PAT Schumacher). Mit dem Auslaufen der Uhr in der ersten Halbzeit war es ein Pass aus der Not heraus von Birdsong auf TE Anton Doroshev, der das Ei in der Endzone der Centurions fing (PAT Ulbrich zum 16:20). Vorausgegangen war einer von meheren guten und weiten Läufen durch den Leibziger Runningback Jason Aguemon #2. 

Auch in der zweiten Hälfte wirbelte Aguemon die Kölner Defense ordentlich durcheinander. Aguemon erzielte auch den vierten TD für die Kings zum neuen Spielstand von 16:26 (PAT nicht gut). Nach dem zweiten Fumble von Weinrich nahm Kings LB Kitchens den Ball auf und brachte den Ball in die Redzone. Jetzt war es wieder ein Pass auf Dable-Wolf, der für die nächsten Punkte sorgte. Nach einer erfolgreichen TPC (Pass auf Jaleel Awini) stand es 16:34. Awini war es auch, der den nächsten TD erzielte. Birdsong warf aus der eigenen Hälfte einen Pass über rund 40 Yards genau in die Arme von Awini, der den Weg in die Endzone der Kölner fand. Diesmal vollendete Aguemon die TPC zum 16:42. Zwar konnten die Cologne Centurions durch einen Run von Glody Ngovo #4 (TD) und Ersatzquarterback Jannik Nowak #6 (TPC) auf 24:42 verkürzen, aber am Ende stand eine deutliche Niederlage. 

Die Cologne Centurions sind weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz der Division South und haben weiterhin gute Chancen auf die Playoffs. Viel Zeit bleibt nicht, denn bereits am nächsten Wochenende sind die Stuttgart Surge in der Ostkampfbahn zu Gast. 

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Oliver Jungnitsch für Fands.pics

Am gestrigen Samstag gewannen die Solingen Paladins gegen die Gäste aus Essen, die Assindia Cardinals. Das Spiel in der GFL2 Nord endete kurios beim Stand von 23:20.

Cardinals Quarterback Joe Newman #6 häufig unter Druck (Foto: Oliver Jungnitsch)Cardinals Quarterback Joe Newman #6 war häufig unter Druck (Foto: Oliver Jungnitsch)

Die Cardinals sind auch weiterhin in dieser Saison ohne Sieg, obwohl eine Steigerung erkennbar war. Die Paladins blicken mit dem Sieg wieder auf ein ausgeglichenes Punktekonto. Das Spiel begann mit dem Kickoff der Gastgeber. Nachdem die Cardinals im ersten Drive ohne Punkte blieben, machten es die Klingenstädter besser. Nach einem Pass von Paladins Quarterback Jeremy Konzack #12 auf seinen Running Back Moses Harris #24 gab es für sie die ersten Punkte zum Spielstand von 7:0 (PAT Yannic Schorn #36). Auch der nächste Drive der Essener lief nicht rund, denn er endete mit einer Interception. DB Robert Cummings #7 fing den Ball von Cardinals Quarterback Joe Newman #6 an der 40 Yardline der Gäste ab. Die Solingen Paladins konnten hieraus jedoch keine Punkte erzielen, dafür mußten sie auf den nächsten Ballverlust der Assindia Cardinals warten. So fumblete Running Back Joshua Janssen #26 den Ball im nächsten Drive der Gäste. 

Nach Strafen und einigen Anläufen gab es im zweiten Quarter die nächsten Punkte für die Solinger. So konnte sich Running Back Noah Whittle #3 auf kurze Distanz in die Endzone der Cardinals zum 14:00 durchtanken (PAT Yannic Schorn). Nach einem missglückten Punt der Essener bekamen die Paladins an der 30 Yardline der Gäste den Ball. Dies nutzen die Solingen Paladins durch einen Lauf von Harris zum 20:0 aus (PAT nicht gut).

Jetzt kam der Auftritt von Cole Williams #9: Williams, der als Wide Receiver und Returner für die Cardinals spielt, nahm den Ball nach dem Kickreturn an der eigenen 10 Yardline auf und lief unberührt in die gegnerische Endzone zum 20:7 (PAT Moritz Schiprowski #35).  Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Nach der Pause zeigten die Cardinals eine Leistungssteigerung und sorgten für eine spannende zweite Hälfte. So warf Newman einen weiten Pass auf Brian Burnett #8, der für die nächsten Punkte der Assindia Cardinals sorgte (Spielstand 20:14 - PAT Moritz Schiprowski). So kamen die Hausherren nur noch zu einem Fieldgoal von Yannic Schorn und dem Zwischenstand von 23:14. Für die letzten Punkte des Spiels sorgte wieder ein Pass von Newman auf Burnett. Der PAT von den Cardinals wurde geblockt und somit war der Spielstand 23:20. 

Gerade die Endphase des Spiels wurde noch einmal spannend, so gab es zuerst einen Lauf von Harris in die Endzone der Essener, der aufgrund einer Strafe nicht zählte. Bei einer Restspielzeit von 1:14 Min/Sek. verlor Jeremy Konzack im vierten Versuch den Ball an der 48 Yardline der Essener. Dann wurde es kurios: zwar konnten sich die Cardinals noch bis zur 38 Yardline der Palandins vorarbeiten, dann passierte Joe Newman etwas, was auch schon Tom Brady passiert ist. Newman dachte, er wäre im dritten Versuch, aber es war bereits der vierte. So spikete der Quarterback im vierten Versuch den Ball und gab somit den Ballbesitz an die Solinger ab. Die Paladins konnten danach die Zeit auslaufen lassen und gewannen das Spiel.

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Gestern wurde Geschichte in der noch jungen Historie der Dorsten Reapers geschrieben. Es gab den ersten Gameday der Herren und den ersten Sieg für das Team um Head Coach Markus Spangenberg. Die Reapers gewannen mit 18:09 gegen die Brilon Lumberjacks, die zwei Klassen höher spielen.

Mit einjähriger Verspätung gab es das erste Spiel der Dorsten Reapers (Foto: Oliver Jungnitsch)Mit einjähriger Verspätung gab es das erste Spiel der Dorsten Reapers (Foto: Oliver Jungnitsch)

Für Dirk Pech war es sicherlich einer der anstrengendsten Tage als Vorstandsmitglied der Reapers, denn er kämpfe gestern an allen Fronten. Nach dem ersten erfolgreichen Gameday gestand er mir: „Bei mir war nachher nur noch Vakuum in der Birne.  Ich habe nur noch funktioniert und ständig über weitere Verbesserungen nachgedacht. Wir haben echt gewonnen! Unglaublich! Und noch viel besser: wir, die Dorsten Reapers, haben viele neue Zuschauer für diesen Sport begeistern können.“ 

Zum Freundschaftsspiel gegen den Gast aus Brilon kamen rund 150 Zuschauer, die lange Zeit ein offenes Spiel der beiden Teams sahen. Der Gameday war sehr gut organisiert und mir wird der „Reaper Cheeseburger“ besonders gut in Erinnerung bleiben. 

Zum Spiel: Der Cointoss und Kickoff wurde etwas nach vorne gezogen, was eine gute Entscheidung war, denn der Regen setze kurz nach dem Abpfiff ein. Die Brilon Lumberjacks begannen mit dem Kickoff das Freundschaftsspiel um 14:51 Uhr und beendeten ihre 22.-monatige Spielpause. Die Gastgeber aus Dorsten starten mit einem guten Mix aus Lauf- und Passspielzügen. Dabei ging es für die Reapers an der eigenen 25 Yardline los und sie arbeiteten sich über das Feld bis 25 Yardline auf der anderen Seite. Hier spielten sie den 4. Versuch aus und gaben das Angriffsrecht an die Lumberjacks ab. Gerade durch das Laufspiel von Running Back Waldemar Bechthold #28 gelang es den Gästen Yards zu sammeln. Der erste Drive endete an der 9 Yardline der Gastgeber. Von hier erzielten die Gäste die ersten Punkte durch ein Fieldgoal der Nummer 87, Nils Schauerte, dem Kicker und Wide Receiver der Lumberjacks (Spielstand 00:03). Es dauerte bis zum zweiten Quarter, bis es zum ersten Touchdown in der noch jungen Geschichte der Dorsten Reapers kam. Im vierten Versuch warf Quarterback Hanns Wiemann #11 den Ball von der 43 Yardline auf WR Dominic Mein #16, der dann dem Weg in die Endzone fand. Die TPC misslang den Reapers und somit gingen die Dorstener mit 06:03 in Führung. Nach einem weiten Pass von Marco Triharta #14 auf WR Moritz Hund #13 gab es den ersten Touchdown für die Sauerländer. Triharta spielt nach dem Ausflug in die Defense wieder auf der Position des Quarterbacks. Moritz Hund sprintete bei seinem Touchdown von der 50 Yardline unberührt bis in die Endzone der Reapers. Der PAT war nicht gut. Der neue Spielstand von 06:09 war auch gleichzeitig der Pausenstand.

Nach der Pause war es wieder ein vierter Versuch, der für die Reapers mit einem Touchdown endete. Nach Pass von Wiemann auf seinen Tight End Lukas Flockert #87 gingen die Hausherren mit 12:09 in Führung. Die TPC brachte keine weiteren Punkte auf das Scoreboard. Kurz später ließen die Dorsten Reapers weitere Punkte liegen. Ein Fieldgoal über 25 Yards ging direkt an die untere Torlatte. Dennoch gehörten die nächsten Punkte wieder den Reapers. Nach einem Pass auf WR Matthias Grewer #15 erhöhen sie auf 18:09, was gleichzeitig auch der Endstand war (PAT/TPC nicht gut). 

Nach dem Spiel konnten wir noch eine Einschätzung der beiden Head Coaches bekommen. Chris Nehls, der HC der Lumberjacks ordnete das Testspiel so ein: „Ich denke man hat bei uns gemerkt, dass das letzte Spiel im September 2019 war. Auch die nur kurze Trainingsdauer von sieben Wochen war spürbar. Ich habe einige gute Ansätze gesehen, die Ausführung von den Plays war oft wirklich gut! Auch die Motivation und der Kampfgeist waren da, jedoch haben uns zu viele kleine Fehler, Unachtsamkeit und teilweise auch fehlende Cleverness das Spiel gekostet. Den Dorstenern hat man auch angemerkt, dass sie nervös waren und viele Spieler ihr erstes Spiel bestritten haben, aber sie haben einen großartigen Spirit gezeigt. Auch haben die Reapers bei uns eine nicht optimale Zuordnung im Backfield finden können. Leider haben sie alle drei Touchdowns durch diese Lücke in unserer Defense erzielt. Wenn du da Schwächen zeigst, gleichzeitig in der Offense den Sack nicht zumachst, dann verlierst du halt. So ist das Spiel. Dafür ist am Ende immer der Coach schuld, also geht diese Niederlage auf meine Kappe. Schlussendlich haben wir nicht so „performt“, wie wir uns das vorgestellt haben. Es gibt also genug, an dem wir im Training arbeiten müssen. Nach der langen Pause war es aber trotzdem genial, wieder im Wettkampf zu stehen. Wir sind noch lange nicht da, wo wir sein können und wollen, aber die Basis für eine erfolgreiche Zukunft ist da. Harte Arbeit wird uns dahin zurückbringen.“ 

Markus Spangenberg wurde etwas „überredet“, damit er Head Coach der Dorsten Reapers wurde. Aus heutiger Sicht, so verriet er es uns, war es die richtige Entscheidung. Zu der Spielpremiere seines Teams sagte er uns folgendes: „Ich habe vermutet, dass das Spiel so laufen könnte. Aber so gut, wie es jetzt gelaufen ist, hätte ich nicht erwartet. Mit Stephan (Humberg) habe ich auch die Dorsten Braves in s Leben gerufen. Im ersten Vorbereitungsspiel gab es eine 80:0 Niederlage gegen die Dinslaken Dragons. Sie spielten damals in der Regionalliga. Auch hier waren wir mit dem Team im kompletten Neuaufbau. Das zweite Spiel ging gegen die Assindia Cardinals. Das ging mit 105:05 oder so zu Ende. Mit diesen Erfahrungen war es schwierig den Neustart der Dorsten Reapers realistisch einzuschätzen. Bei meinem Team hat mich die Teamleistung angenehm überrascht. Wir sind mit 23 Mann aufgelaufen und jeder ist für jeden eingesprungen. Da entwickelt sich ein richtig gutes Teamgefühl. Das war schon cool!“ 

Auf den Einwurf, dass die Reapers mehr Einsatz gezeigt haben und die häufigen Gastgeschenke der Lumberjacks dankend angenommen haben, sagte Markus: „Ja das stimmt. Wir haben immer wieder verschiedene Spielsituationen angesprochen, wie z.B. beim Kickoff. Das ist dann ein freier Ball, also schmeiß dich drauf. Das haben meine Jungs gut umgesetzt. Da ist überraschend wie viel aus dem Training beim Team hängen geblieben ist. Man darf auch nicht außer Acht lassen, dass das schwülwarme Wetter alles andere als angenehm war und wir im letzten Jahr nur Flag-Football trainieren konnten. Dafür war es eine gute Teamleistung. Als Coach siehst du aber immer Dinge, an denen wir arbeiten müssen.“  Markus Spangenberg wird somit am der Feinabstimmung arbeiten und schaut optimistisch in die Zukunft der Reapers und deren Ligastart.

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Oliver Jungnitsch für FandS / NRW Football

Am gestrigen Sonntag gewannen die Cologne Centurions ihr viertes Saisonspiel und stehen somit auf dem zweiten Platz der Division South in der ELF. Die Kölner siegten in einem spannenden Spiel mit 33:31 gegen Panthers Wroclaw aus Polen.

Madre London wurde zum MVP der 7. Woche der ELF ausgezeichnet (Foto: Oliver Jungnitsch)Madre London #28 wurde zum MVP der 7. Woche der ELF ausgezeichnet (Foto: Oliver Jungnitsch)

Es war bereits das dritte Heimspiel der Centurions in der ELF und aus verschiedenen Gründen ein besonderes: Zum einen wollten die Kölner die Niederlage gegen den Gast aus Polen vergessen machen und zum anderen wollte man den Opfern der Flutkatastrophe helfen. Beides gelang, obwohl die sportliche Aufgabe bis zum Ende sehr spannend gemacht wurde. Aber der Reihe nach ...

Die Centurions luden Betroffene der Flut ein, damit sie sich ein paar Stunden von den Strapazen und Nöten ablenken konnten. Sie waren bei diesem Spiel Ehrengäste der Kölner. Einem von ihnen wurde die Ehre des Coin-Toss zuteil, der gestern 16 Jahre jung wurde: Tim May aus Erftstadt-Kierdorf. Damit aber nicht genug, denn bereits im Vorfeld sammelten die Cologne Centurions für die Betroffenen in den Krisengebieten. Dabei kamen über 4.500 Euro (inklusive Sachspenden) zusammen.

Der siebte Spieltag begann für die Panthers Wroclaw mit dem Kickoff und die Gastgeber starteten an der eigenen 22 Yardline. Die Centurions kamen im ersten Drive bis zur 17 Yardline der Gäste, an der sie den vierten Versuch nicht erfolgreich abschlossen. Nach Punts beider Teams gehörten die ersten Punkte den Panthers. Nach Pass von Quarterback Lukas O’Connor #2 auf seinen Wide Receiver Bartosz Dziedzic #15 gab es den ersten Touchdown des Spiels. Der PAT misslang und somit gingen die Gäste aus Polen mit 6:0 in Führung.

Cologne Centurions hatten in der ersten Hälfte gegen Wroclaw Panthers häufiger das Nachsehen (Foto: Oliver Jungnitsch)Die Cologne Centurions hatten in der ersten Hälfte gegen Wroclaw Panthers häufiger das Nachsehen (Foto: Oliver Jungnitsch)

Im zweiten Quarter konnten die Kölner punkten. Hier arbeiteten sie sich von der eigenen 4 Yardline bis in die Endzone des Gegners vor. Dabei war es Running Back Madre London #28, der mit Läufen die Distanz fast im Alleingang überbrückte. Sehenswert war besonders sein Lauf über 86 Yards. Den Touchdown erzielte London nach einem Laufspiel von der 2 Yardline. Kicker Daniel Schumacher #2 sorgte mit dem PAT für die 7:6 Führung der Kölner.

In der restlichen Zeit nutzen die Polen aus, dass sie schon vor dem Beitritt in die ELF ein eingespieltes Team waren. So konnte RB Mark Herndon #24 für den nächsten Touchdown sorgen (PAT gut - Dawid Pańczyszyn #11). Die Panthers Wroclaw gingen somit wieder mit 13:07 in Führung. Bis zur Pause kamen die Gäste noch zu zwei Fieldgoalversuchen. Der erste Versuch wurde an der 41 Yardline durch Kicker Tadhg Leader #44 zum 7:16 verwandelt. Im Zweiten scheiterte er von der 48 Yardline.

Anfangs der zweiten Hälfte sah es für die Centurions nicht gut aus, denn bereits nach 1:44 Min/Sek war es ein Pass von Quarterback O’Connor auf Przemysław Banat # 82, der den Ball in der Endzone fing (PAT nicht gut – Spielstand: 07:22). Nach einem weiteren Punt der Centurions Offense war es die Defense, die für Punkte und die Wende im Spiel sorgte. Centurions DB Paul Steffen fing den Pass von O’Connor ab und sorgte mit einem Pick6 für den Anschluss zum 14:22 (PAT Schumacher). Auch der nächste Angriff der Gäste aus Polen endete mit einem Ballverlust. So konnte DB Dartez Jacobs #24 den Fumble an der 35 Yardline der Panthers sichern. Nur einen Versuch später lief London die 35 Yards zu seinem nächsten Touchdown. Die anschließende TPC konnte nicht erfolgreich beendet werden, somit bleib es beim 20:22.

Im vierten Quarter war es wieder Running Back Madre London der für Punkte der Hausherren sorgte - und das gleich doppelt. Erst nach einem Lauf über 11 und dann über 2 Yards gab es für ihn die Touchdowns drei und vier (TPC nicht gut / PAT Schumacher). Da die Gäste zwischenzeitig noch ein Fieldgoal erzielten, stand es 33:25.

Zwar kamen die Panthers nach einem Laufspiel von Herndon noch auf 33:31 heran (TPC nicht gut), jedoch konnten die Centurions die Zeit gut herunterspielen. Nach dem Abpfiff war die Freude auf Kölner Seite groß. Viel Zeit bleibt ihnen jedoch nicht, denn bereits am nächsten Samstag geht es für sie weiter. Die Cologne Centurions sind dann zu Gast bei den Barcelona Dragons. Die Panthers Wroclaw haben eine Bye-Week, dann haben die Galaxy aus Frankfurt zu Gast.

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Am Sonntag hatten die Aufsteiger, die Assindia Cardinals, die Langenfeld Longhorns zu Gast. Nach einem 7:31 Rückstand wendeten die Cardinals fast noch das Spiel, verloren am Ende jedoch knapp mit 28:31. 

Der Quarterback Joe Newman #6 erzielte mit einem Lauf über fast 80 Yards einen Touchdown(Foto: Oliver Jungnitsch)Der Quarterback Joe Newman #6 erzielte mit einem Lauf über fast 80 Yards einen Touchdown (Foto: Oliver Jungnitsch)

Es war ein kleiner Schritt in Richtung Normalität, denn die Essener durften die ersten Zuschauer nach der Coronapause im Stadion Am Hallo empfangen. 500 Schaulustige folgten der Einladung und sahen ein spannendes Spiel in der GFL2.

Die Assindia Cardinals gewannen den Coin Toss und entschieden sich, den Ball in der ersten Halbzeit zu empfangen. Der erste Drive brachte für die Men in Blue nichts ein, im Gegenteil, denn Runningback Julian Zorz verletzte sich (Verdacht auf Rippenbruch). Die Longhorns machen es besser: Nach Pass von Quarterback Michel Fritsche #5 auf Joey Walden #9 gab es den ersten Touchdown für die Gäste (PAT Yannick Steger #21 - 00:07). Die Cardinals zeigten sich davon unbeeindruckt. So war es Quarterback Joe Newman #6 der mit einem Lauf über fast 80 Yards direkt den Ausgleich erzielte (PAT Simon Sikorski #15 – 07:07). 

Die Freude auf Essener Seite dauerte jedoch nicht lange, denn mit dem nächsten Drive konnte sich Jarvis McClam #2 bis in die Endzone durchtanken (PAT Steger) und somit gingen die Langenfeld Longhorns mit 14:07 in Führung. Nach einem gefangenen Pass konnte Joey Walden #9 erneut für die Gäste mit einem Touchdown punkten (PAT Steger #21) und baute so die Führung auf 21:07 aus. Auch die letzten Punkte in der ersten Halbzeit gehörten den Langenfeldern. Mit einem Lauf von Quarterback Michel Fritsche #5 und dem PAT von Steger erhöhten die Longhorns auf 28:07. Dies war auch der Pausenstand.

Bei den Cardinals muss es in der Pause entweder einen Zaubertrank oder ein ordentliches Gewitter gegeben haben, denn nach der Pause sah man ein anderes Team auf dem Platz. Besonders die Defense der „Men in Blue“ spielte viel besser in Hälfte „Zwei“. Dieser Mannschaftsteil war erst kurz vor dem Anpfiff und weit nach allen anderen wieder auf dem Feld. Egal was es war, es half den Essenern.

Die Defense der „Men in Blue“ ließ im weiteren Spiel nur noch ein Fieldgoal zu. So konnte Richard Grubmüller #56 die Führung für die Langenfeld Longhorns durch ein 38-Yard Field Goal auf 31:07 ausbauen. Beim anschließenden KickOff Return nutze Mathieu Laby #23 die guten Blocks seiner Mitspieler aus und lief 95 Yards bis in die Endzone der Langenfelder zum Touchdown (13: 31 - PAT nicht gut). Nach einem gefangenen Pass lief Brian Burnett #8 fast über das halbe Spielfeld und sorgte für den nächsten Touchdown der Cardinals. Burnett war es auch, der die TPC erfolgreich zum 21:31 abschloss. 

Nach einem Laufspiel von Markus Thöne #25 und dem PAT von Sikorski verkürzten die Assindia Cardinals auf 28:31.  Im Anschluss spielten die Longhorns die Uhr clever herunter und nahmen die Punkte mit aus Essen. Damit sind die Cardinals noch ohne Sieg in der neuen GFL2 Saison und auf Head Coach Bernd Janzen kommt die nächste schwere Aufgabe bereits am kommenden Wochenende zu. Hier warten die Düsseldorf Panther, die viele ehemaligen Spieler der Essener zu ihrem Kader zählen.

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Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Oliver Jungnitsch für Fands

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