Gestern empfingen die Troisdorf Jets die Düsseldorf Bulldozer zum zweiten von drei Heimspielen. Insgesamt war es für beide Teams die dritte Begegnung der Regionalligasaison 2021. Die Jets verloren die Partie mit 7:35 (0:0, 0:14, 7:14,0:7). Für die Bulldozer war es der erste Sieg nach zwei Unentschieden.

Im Aggerstadion verloren die Troisdorf Jets gegen den Aufsteiger, die Düsseldorf Bulldozer - Duell zwischen Kwofi Harlan #11 (weißes Trikot) und Jona Glasner #3 (rotes Trikot) - Foto: Oliver JungnitschIm Aggerstadion verloren die Troisdorf Jets gegen den Aufsteiger, die Düsseldorf Bulldozer - Duell zwischen Kwofi Harlan #11 (weißes Trikot) und Jona Glasner #3 (rotes Trikot) - Foto: Oliver Jungnitsch

Es gab am Samstag die Begegnung des Absteigers aus der GFL2 gegen den Aufsteiger in die Regionalliga. Die Troisdorf Jets spielten im Jahr 2019 noch in der GFL2. Nach dem Coronajahr und Spielerabgängen (auch in die ELF) stand jetzt eine andere Mannschaft auf dem Feld. Bei den Düsseldorf Bulldozer stand auch eine veränderte Mannschaft als im Aufstiegsjahr 2019 auf dem Platz. Hier schaffte es Head Coach Wolfgang Best und sein Coaching Staff das Team zu verstärken. Viele Spieler zählten im Jahr 2019 zu den Leistungsträgern der Assindia Cardinals, die für den Aufstieg in die GFL2 sorgten. 

Das Spiel begann mit dem Kickoff von Jets O-Liner und Kicker Dennis Schwartz #77. Bulldozer Quarterback Dagdelen Rohat  #12 sorgte mit Pässen auf seine Wide Receiver für einige Yards im ersten Drive. Hier war zu spüren, dass er mit zweien von ihnen schon längere Zeit spielt: Kwofi Harlan #11 und Duran Lesar #3. Jedoch endete der erste Drive mit einem Punt.  Das erste Quarter war geprägt von der Defense und so endete es ohne Punkte für eines der beiden Teams bei einer Bruttospielzeit von 20 Minuten. 

Im zweiten Quarter dauerte es 40 Sekunden und dann war es so weit: Nach einem Lauf von Neal Darion #2, dem Runningback der Düsseldorfer, gab es den ersten Touchdown des Spiels. Der PAT wurde von Carrara Fabio Luis #32 zum 0:7 verwandelt. Kurze Zeit später misslang ein Punt der Troisdorf Jets in der Endzone. Hier konnte Linebacker Stephon Toomer #33 den Ball in der Endzone der Jets sichern und sorgte für einen Defense-Touchdown (0:14 -PAT Fabio Luis /Restspielzeit 9:52 Min/Sek). Mit dem Spielstand von 0:14 ging es in die Halbzeitpause.

Das dritte Quarter begann mit dem Kickoff der Gäste aus der Landeshauptstadt. Nachdem Stephon Toomer den Pass von Troisdorf Quarterback Nick Schaper #16 abfangen konnte und bis zur 5 Yardline der Jets tragen konnte, war es wieder RB Neal Darion der einen TD der Bullis erzielte. Nach dem PAT von Fabio Luis erhöhten die Aufsteiger zum 0:21 (Restspielzeit im 3. Quarter von 10:10 Min/Sek). 

Wide Receiver Tim Manns #83 fing in der Endzone ein Pass und die Troisdorf Jets konnten auf 07:21 verkürzen (PAT Dennis Schwartz). Im dritten Quarter war es wieder ein Pass von QB Dagdelen Rohat auf RB Neal Darion und die Düsseldorf Bulldozer stellen den alten Abstand von 21 Punkten her (PAT Carrara Fabio Luis – Spielstand 7:28).

Im letzten Quarter gab es ein Pass auf WR Duran Lesar, der das Ei in der Jets Endzone fing. Auch hier konnte Carrara Fabio Luis#32 den PAT zum 07:35 verwandeln. Insgesamt war es eine eindrucksvolle Vorstellung des Aufsteigers, der sich gezielt verstärken konnte.  

Oliver Jungnitsch für FandS

Bildergalerie zum Spiel mit 108 Fotos: 

 

div>Am vergangenen Sonntag empfingen die Paderb<orn Dolphins die Gelsenkirchen Devils zum Spiel in der Regionalliga. Diese Begegnung gewannen die Dolphins ungefährdet mit 55:00. Rund um das Spiel gab es noch viel mehr als nur American Football. Außerdem spielte die Zahl „53“ eine besondere Rolle. 

Paderborn Dolphins schlug die Gelsenkirchen Devils mit 55:0 deutlich und ist Tabellenführer der Regionalliga (Foto: Nick Jungnitsch)Paderborn Dolphins schlug die Gelsenkirchen Devils mit 55:0 deutlich und ist Tabellenführer der Regionalliga (Foto: Nick Jungnitsch)

Für die Paderborn Dolphins war es bereits das zweite Heimspiel in der noch jungen Regionalligasaison. Ihre Auftaktbegegnung gewann sie gegen die Troisdorf Jets mit 42:14 und es folgte ein Unentschieden bei den Düsseldorf Bulldozern. Bei den Gelsenkirchen Devils war es die erste Partie im Jahr 2021, da sie auch auf Testspiele oder ein Scrimmage verzichtet haben. Die Gelsenkirchener sind im Umbruch und Neuaufbau. Head Coach Heiko Czarnotta sieht dieses Jahr als „Aufbaujahr“, in dem sich die neuen Spieler zurechtfinden sollen. Bei den Gelsenkirchen Devils gab es vor der Corona Krise einen großen Abgang von Leistungsträgern, so haben einige Devils die Footballschuhe an den berühmten Nagel gehängt. Auch ist die Führung des Vereines in neue Hände gegeben worden. 

An dem Spieltag in Ostwestfalen gab es nicht nur American Football. Zum einen war es möglich das Angenehme mit dem Nützlichem zu verbinden: die Zuschauer*innen konnten sich vor Ort impfen lassen. Wie sagte es Stadionsprecher Harold McMillan: „Für die Impfwilligen ist die Cocktailbar eröffnet: Es gibt Biontech, als One-Shot Johnson & Johnson  und später auch den Champagner der Impfstoffe: Moderna! Alles ist da.“  Zum anderen gab es zwei Showacts: einen vor dem Spiel und einen in der Halbzeit. Vor dem Einlauf heizte LzB mit einer Live-Performance des Dolphins-Songs dem Publikum ein, welches bis auf eine sehr kleine Truppe nur aus Dolphins-Fans bestand. In der Halbzeit gab Daniel Ceylan ein paar Songs zum Besten. Daniel Ceylan hat im Jahre 2014 den dritten Platz bei DSDS belegt. 

Jetzt aber zum eigentlichen Spiel: Um 15:00 Uhr begann die Partie mit dem Kickoff der Gäste aus Gelsenkirchen von Lars de Vries #14. Christopher Lawrence Elliott nahm den Ball an der eigenen 11 Yardline auf und konnte sich bis zur rd. 25 Yardline der Gäste vorarbeiten. Bereits der erste Pass von Import Quarterback Barry Craig Coffmann #18 endete mit einem Touchdown. Sein Wide Receiver Sören Griese #83 fing das Ei in der Endzone der Devils. Nach dem PAT von Hendrik Schröder #16 stand es 7:0 für die Paderborner. Bereits im ersten Drive der Gäste warf Quarterback und Devilsvorstand Johannes Werner #18 eine Interception (#14 Thorsten Sibum). Nur kurze Zeit später konnte Christopher Lawrence Elliott über rund 20 Yards bis in die Endzone der Teufel laufen und die Führung auf 13:0 ausbauen (PAT nicht gut). Die Gelsenkirchen Devils agierten mutig, denn sie spielten häufig den vierten Versuch aus, aber bekamen keine Punkte auf das Scoreboard. Anders bei den Dolphins: Hier sorgte Christopher Lawrence Elliott mit Läufen für die TD drei und vier (PAT jeweils geblockt – 25:0). Bei einem missglückten Punt der Devils zeigte der Whitehead „Safety“ an (27:0). Auch die nächsten Punkte erzielte die Defense der Paderborn Dolphins. Nach einem Ballverlust von Devils Runningback Roman Prinz #7 nahm Dolphins DB Jan Prößdorf den Ball auf und sorgte für die 34:0 Führung (PAT Bastian Klaphake #23). Bei diesem Spielstand ging es in die Pause. 

Alter schützt nicht vor Touchdown - Michael Foschum #33 ist 53 Jahre alt und war der glücklichste Mann auf dem Platz (Foto: Oliver Jungnitsch)Alter schützt nicht vor Touchdown - Michael Foschum #33 ist 53 Jahre alt und war der glücklichste Mann auf dem Platz (Foto: Oliver Jungnitsch)

In der zweiten Hälfte nahmen die Gastgeber einen Gang heraus und gaben dem einen oder anderen Backup etwas Spielzeit. Ein besonderer Backup mache sogar einen Touchdown. WR Michael Foschum fing, nach einigen Anläufen, das Ei in der Endzone der Devils. Was dann geschah, kann man nicht beschreiben, denn fast das ganze Team der Paderborn Dolphins feierte den Spieler mit der Nummer 33. Eigentlich hätte diese Aktion mit den gelben Flaggen „belohnt“ werden müssen, aber die Schiedrichter drücken mal beide Augen zu. Verständlich, wenn man weiß, dass Michael Foschum 53 Jahre alt/jung ist.  Für die weiteren Punkte sorgte wieder einmal Christopher Lawrence Elliott und WR Calvin Okoli #80. 

Auf Head Coach Heiko Czarnotta kommt in dieser Woche sicherlich einiges an Arbeit zu, denn es heißt: Fehler zu analysieren und sein Team auf den nächsten schweren Gegner vorzubereiten. Am kommenden Samstag geht es für die Gelsenkirchen Devils bereits weiter, da kommen die noch ungeschlagenen Bielefeld Bulldogs in das Gelsenkirchener Fürstenbergstadion. Die Paderborn Dolphins haben ein Auswärtsspiel bei den Bonn Gamecocks und wollen die Tabellenführung verteidigen. 

Zwei Fotogalerien zum Spiel (jeweils rd. 70 Fotos):

 

Oliver Jungnitsch für FandS

Gestern wurde von den Bochum Miners der neue Platz am Schultenhof eingeweiht. Zwar verloren die Miners mit 0:35(0:13/0:6/0:0/0:16) das erste Spiel in der 2.DBL deutlich, dennoch sah man in die Gesichter vieler glücklicher Bochumerinnen. Das war sicherlich der neuen Anlage geschuldet.

Bochum Miners verlieren mit 0:35 deutlich gegen die Aachen Vampires Damen - Quarterback Tabea Kouchen #7 (Foto: Oliver Jungnitsch)Bochum Miners verlieren mit 0:35 deutlich gegen die Aachen Vampires Damen - Quarterback Tabea Kouchen #7 (Foto: Oliver Jungnitsch)

Nach rund 11 Monaten Bauzeit wurde der Platz am Schultenhof von Oberbürgermeister (OB) Thomas Eiskirch eröffnet. Vom AFCVNRW war Peter Springwald vor Ort und übergab gemeinsam mit dem OB je einen Ball an die drei beheimaten Vereine: Bochum Miners, Bochum Cadets und Bochum Rebels. Der OB wünschte den Miners einen Sieg, MdB Michelle Müntefering kaufte als Glücksbringer Fan Artikel, aber das alles brachte keinen Erfolg für die Bochum Miners. 

Die Aachen Vampires Damen reisten als Tabellenführer der 2.DBL an, denn für sie war es bereits die zweite Partie der noch jungen Spielzeit. Das erste Spiel gewannen die Vampires gegen die Damen der Mülheim Shamrocks mit 60:6. 

Die Gäste aus Aachen zeigten schnell, warum sie derzeit an der Tabellenspitze stehen. Bereits im ersten Drive war es Quarterback Tabea Kouchen #7, die den Ball von der eigenen 35 Yardline bis in die Endzone der Bochumerinnen brachte. Da der PAT misslang, stand es 0:6. Auch der nächste Touchdown erfolgte nach einem Lauf. So war es Gina de Gavarelli #6, die für die nächsten Punkte sorgte (PAT de Gavarelli zum 0:13). 

Bochum war bemüht, konnte jedoch nicht viel entgegensetzen. Zwar erreichten sie auch die Redzone des Gegners, konnten jedoch immer wieder gestoppt werden. So gehörten auch die nächsten Punkte den Aachen Vampires Damen. Diesmal war es ein Pass auf de Gavarelli, die fast unberührt bis in die Endzone der Miners laufen konnte. Da der PAT nicht gut war, erhöhten die Gäste auf 0:19. Dies war auch der Halbzeitstand.

Im dritten Quarter passierte nichts Zählbares. Im letzten Quarter brachten die Gäste weitere Punkte auf das Scoreboard. Wieder einmal war es Gina de Gavarelli, die einen Pass von Kouchen fing und in die Endzone lief. Die TPC (Run von Kouchen) war gut und somit erhöhten die Vampires auf 0:27. Für den letzten Touchdown des Spiels sorgte ein Lauf von der Shanyda Mühlmann #34. Die TPC verwandelte WR Julie Renévier #21. Sie fing einen Pass kurz vor der Endzone und lief hinein. 

Trotz der Niederlage und des einsetzenden Regens machten die Bochum Miners einen glücklichen Eindruck. Die Niederlage ist sicherlich bald vergessen, dafür wird der neue Kunstrasenplatz mit Flutlicht und Dauerlinierung nur für den American Football aber bleiben. 

Bildergalerie vom Spiel (90 Fotos)

Oliver für FandS

Die Dorsten Reapers konnten im ersten Liga-Heimspiel ihrer noch jungen Vereinsgeschichte einen 34:8 Erfolg verbuchen. Gegner waren die Elsen Knights.

Das Spiel Dorsten Reapers gegen Elsen Knights war von der Defense geprägt - Rene Büttner in der Bildmitte mit Ball (Foto: Oliver Jungnitsch)Das Spiel Dorsten Reapers gegen Elsen Knights war von der Defense geprägt - Rene Büttner in der Bildmitte mit Ball (Foto: Oliver Jungnitsch) 

Am vergangenen Samstag gab es die Heimspielpremiere der Reapers in der NRW-Liga Gruppe Ost. Für sie und den Gast aus Elsen (liegt bei Paderborn) war es das zweite Spiel in der NRW-Liga. Die Dorstener verloren den Auftakt bei den Coesfeld Bulldogs deutlich mit 0:64. Die Knights ihrerseits verloren das erste Spiel gegen die Kachtenhausen White Hawks mit 6:42. 

Die Begegnung begann mit dem Kickoff der Elsen Knight. Der erste Drive der Dorsten Reapers endete mit einem Punt. Auch Elsen wollte ihren ersten Drive mit einem Punt abschließen. Der Ball lag an der eigenen 15 Yardline und der Snap war nicht optimal, sodass Punter Marcus Limburg #6 den Ball nicht aus der Endzone befördern konnte. Hier reagierte die Defense der Reapers und erkämpfe den Ball. Nachdem der souveräne Whitehead Pascal Filipiak das Knäuel aus Menschen aufgelöst hatte, gab es den ersten Touchdown für die Hausherren (TD Lukas Flockert #67).  Der PAT war nicht gut und somit stand es 6:0 für die Dorstener. 

Die Defense der Reapers setzte die Elsen Knights weiter unter Druck und zwang sie zu einem Safety (8:0). Die Knights fanden nicht richtig ins Spiel und hatten an der einen oder anderen Stelle einfach kein Glück. 

Die Offense der Reapers wurde häufiger von den Gästen gestoppt und es war ein vierter Versuch und Inches notwendig, um endlich auch Punkte auf das Scoreboard zu bringen. Im dritten Versuch wurde Reapers Runningback Rene Büttner #29 noch gestoppt. Dann war es ein Quarterback Sneak von Hannes Wiemann #11 und es stand 14:0 (TPC nicht gut) für die Gastgeber.

Im zweiten Quarter erhöhten die Dorsten Reapers auf 20:0. Hier war es ein Pass in die Endzone auf Wide Receiver Tobias Kirsch #82(PAT nicht gut). Nach einer Interception von Lukas Flockert sorgte er mit einem fast 40 Yardlauf für einen Picks-Six und die 26:0 Führung. Da der Snap nicht gelang, nahm der Holder Thorsten Tatarek #13 den Ball auf und sprintete in die Endzone (TPC – 28:00). Den letzten Touchdown für die Reapers erzielte einer, der mit der Geschichte der Reapers verbunden ist: Wide Receiver Dominic Mein #16. Dominic Mein konnte den ersten Touchdown der Dorsten Reapers überhaupt erzielen (Testspiel gegen die Brilon Lumberjacks am 24.07.2021). Dominic Mein fing den Pass von Wiemann in der Endzone der Knights (TPC nicht gut) und erhöhte die Führung auf 34:0.

Kurz vor Ende der ersten Hälfte verletzte sich ein Spieler der Elsen Knight schwer und musste mit dem Krankenwagen vom Spielfeld abtransportiert werden. Nach einer längeren Unterbrechung und Beratungen der beiden Teams mit den Schiedsrichtern wurde die erste Hälfte frühzeitig beendet und die zweite mit 2x12 Minuten und durchlaufender Uhr gespielt. 

In der zweiten Halbzeit passierte nicht mehr viel. Kurz vor Ende der Partie gab es einen Touchdown für die Elsen Knights. Knights QB Luis Kotthoff #11 warf einen weiten Pass auf WR Lukas Blank #7, der dann in die Endzone der Reapers lief. Auch die TPC gelang, so lief Matthias Kas-Hana #1 in die Endzone zum Endstand von 34:8.  Reapers Head Coach Markus Spangenberg sagte nach dem Spiel: „Unsere Defense war richtig stark heute und hat einen guten Job gemacht! Nach Coesfeld haben wir unsere Offense umgestellt, da müssen wir noch an den Feinheiten arbeiten, aber es ist schon deutlich besser gewesen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, da wir in den letzten zwei Wochen kaum trainieren konnten.“  Aufgrund der Platzvergaben ist es auch in Dorsten nicht einfach Stunden für das Training zu erhalten.  

Zwei Fotogalerien zum Spiel:

Oliver Jungnitsch für FandS

Am vergangenen Samstag verloren die Cologne Centurions deutlich mit 24:42 gegen die Leipzig Kings. Dabei wollten die Kölner einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen. Trotz der Niederlage stehen sie jedoch weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz der Division South. 

Madre London #28 nimmt den Ball von Quarterback Jan Weinreich in Empfang (Foto: Oliver Jungnitsch)Madre London #28 nimmt den Ball von Quarterback Jan Weinreich in Empfang (Foto: Oliver Jungnitsch)

Die Schnapszahl von 333 Zuschauern brachte dem Team um Head Coach Kirk Heidelberg kein Glück. Trotz einer seiner Meinung nach guten Trainingswoche, konnte man die Partie nicht für sich entscheiden. 

Die Centurions mussten für ihr Heimspiel gegen die Kings auf die Ostkampfbahn ausweichen. Obwohl sich die Gastgeber um einen anderen Platz bemühten, war es seitens der Kölner Sportstätten nicht möglich, ein anderes, größeres Stadion zu bekommen. Selbst im Umkreis von 120 Kilometern war man erfolglos. Hintergrund sind die 3. und 4. Ligen im Fußball. Die Zuschauer, die das Glück hatten, eine Karte zu ergattern, gaben dafür alles, damit das Spiel sich wie in einem großen Stadion anfühlte. 

Das Spiel begann mit dem Kickoff der Cologne Centurions um 15:00 Uhr. Die Leipziger konnten dabei den Ball nicht sichern und verloren sofort ihr Angriffsrecht. Die Gastgeber starteten ihren ersten Drive an der 35 Yardline der Kings. Schnell gingen die Centurions nach einem Pass von Quarterback Jan Weinreich #12 auf Wide Receiver Paul Lenhardt #5 in Führung: Touchdown Cologne Centurions. Der PAT wurde von Daniel Schumacher #2 sicher zum 7:0 verwandelt. 

Von dem Ballverlust und dem Rückstand erholten sich die Leipzig Kings schnell. So war es ein Pass von QB Michael Birdsong #3 auf WR Anthony Dable-Wolf #11, der für den ersten TD der Gäste sorgte (PAT Marcel Ulbrich). Nach einem Ballverlust der Kölner Offense konnte Daniel Docal den Ball für die Kings sichern. Nur kurz darauf war es Kyle Kitchens #45 mit einem Lauf für die Führung der Gäste sorgte (7:13 - PAT nicht gut). 

Für die nächsten Punkte der Gastgeber sorgte die Defense. So konnte Linebacker Marius Kensy #44 den Punt in der Endzone der Leizig Kings erfolgreich zu einem Saftey blocken (9:13). Im zweiten Quarter war es Runningback Madre London #28, der sich mit einem kurzen Run in die Endzone zum 16:13 tankte (PAT Schumacher). Mit dem Auslaufen der Uhr in der ersten Halbzeit war es ein Pass aus der Not heraus von Birdsong auf TE Anton Doroshev, der das Ei in der Endzone der Centurions fing (PAT Ulbrich zum 16:20). Vorausgegangen war einer von meheren guten und weiten Läufen durch den Leibziger Runningback Jason Aguemon #2. 

Auch in der zweiten Hälfte wirbelte Aguemon die Kölner Defense ordentlich durcheinander. Aguemon erzielte auch den vierten TD für die Kings zum neuen Spielstand von 16:26 (PAT nicht gut). Nach dem zweiten Fumble von Weinrich nahm Kings LB Kitchens den Ball auf und brachte den Ball in die Redzone. Jetzt war es wieder ein Pass auf Dable-Wolf, der für die nächsten Punkte sorgte. Nach einer erfolgreichen TPC (Pass auf Jaleel Awini) stand es 16:34. Awini war es auch, der den nächsten TD erzielte. Birdsong warf aus der eigenen Hälfte einen Pass über rund 40 Yards genau in die Arme von Awini, der den Weg in die Endzone der Kölner fand. Diesmal vollendete Aguemon die TPC zum 16:42. Zwar konnten die Cologne Centurions durch einen Run von Glody Ngovo #4 (TD) und Ersatzquarterback Jannik Nowak #6 (TPC) auf 24:42 verkürzen, aber am Ende stand eine deutliche Niederlage. 

Die Cologne Centurions sind weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz der Division South und haben weiterhin gute Chancen auf die Playoffs. Viel Zeit bleibt nicht, denn bereits am nächsten Wochenende sind die Stuttgart Surge in der Ostkampfbahn zu Gast. 

Bildergalerie:

Oliver Jungnitsch für Fands.pics

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